• The Fermentation Project · James Hoffmann × Lucia Solis · Guatemala
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The Fermentation Project · James Hoffmann × Lucia Solis · Guatemala

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Ein Kaffee. Vier Aufbereitungen. Ein globales Cupping mit Kaffee-Nerds aus der ganzen Welt. In unserer Box bekommst du jeweils 100g der einzelnen Aufbereitungsmethoden sowie ein kleines Geschenk von uns. - Limitierte Stückzahl - First Come First Served

James Hoffmann und Lucia Solis haben ein Guatemala-Lot genommen und in vier Verarbeitungsverfahren durchlaufen lassen. Vier Bohnen, gleicher Ursprung, komplett unterschiedliche Tassen. Wir sind eine von 120 Röstereien weltweit, die dabei sein dürfen — und ehrlich gesagt ziemlich hyped darüber.

Wir rösten den Kaffee Ende August, so dass er für das Cupping am 19 September well rested ist.

Was steckt dahinter?

The Fermentation Project ist eines der größten global koordinierten Cuppings der Kaffeewelt. Die Idee: Ein einziges Grünkaffee-Lot wird in vier verschiedenen Fermentations-Methoden verarbeitet, damit man endlich mal direkt vergleichen kann, was Fermentation mit einem Kaffee macht. Keine ausgefallenen Co-Fermentations mit Beeren, Whisky oder Gimmick — sondern saubere, kontrollierte Prozesse, die zeigen, was Sache ist.

James Hoffmann kennt eh jeder — WBC-Weltmeister 2007, YouTuber, Autor, die Stimme, die Specialty Coffee groß gemacht hat. Lucia Solis kommt aus dem Wein und ist heute eine der weltweit gefragtesten Expertinnen für Kaffee-Fermentation. Über 12 Jahre Erfahrung, über 15 Länder. Zusammen mit Caravela Coffee haben die beiden ein Paket gebaut, das Fermentation nicht als Marketing-Wort behandelt, sondern als das, was sie ist: einer der spannendsten und variabelsten Schritte im ganzen Kaffee-Prozess.

Die vier Kaffees

Alles derselbe Kaffee aus Guatemala. Was sich unterscheidet: die Fermentation.

1. Mechanical Washed · keine Fermentation

Die Kontrolle. Die Mucilage wird direkt mechanisch entfernt, kein Fermentationsschritt dazwischen. Was du in der Tasse schmeckst, kommt zu 100% aus Sorte, Terroir und Anbau — mehr nicht.

2. Wild Fermentation · 48 Stunden

Der klassische Weg. Die lokale, wild vorkommende Mikroben-Population baut die Mucilage ab. So wird der Großteil aller Kaffees dieser Welt fermentiert — mit ganz unterschiedlichem Ergebnis, je nach Region, Wetter und Tank.

3. Lactobacillus Inokuliert · 48 Stunden

Hier wird gezielt mit Milchsäurebakterien geimpft. Bringt mehr organische Säuren ins Spiel — heißt: mehr Fruchtigkeit, mehr Frische, mehr Komplexität. Der Kaffee, der wahrscheinlich am meisten “wow” macht.

4. Saccharomyces Hefe Inokuliert · 48 Stunden

Gezielt mit Weinhefe fermentiert. Der Fokus liegt auf der Bildung von Aroma-Vorläufern — spürbar in mehr Fülle, mehr Textur und einer breiteren Aromapalette.

Warum das ein Big Deal ist

Fermentation ist in den letzten Jahren zum Buzzword geworden. Alles ist “anaerobic,” alles ist “extended,” alles klingt nach Voodoo. Aber wer hat je die Chance gehabt, die unfermentierte Version desselben Kaffees direkt neben der fermentierten zu haben? Fast niemand.

Genau das macht dieses Projekt möglich: Sehen — oder besser gesagt schmecken — was Fermentation wirklich verändert. Wie viel Geschmack kommt aus der Sorte? Wie viel aus dem Anbau? Wie viel aus der Verarbeitung? Und was passiert, wenn statt der wilden Mikroben-Kultur gezielt mit einer einzelnen Kultur inokuliert wird?

Vier Tassen. Direkte Vergleiche. Klare Antworten.

Das Live-Event

Am 19. September (To be confirmed) hostet James Hoffmann ein Live-Cupping auf seinem YouTube-Kanal. Weltweit werden zur gleichen Zeit Menschen die gleichen vier Kaffees blind verkosten, sich in den Kommentaren austauschen und gemeinsam durch die Unterschiede geführt.

Das kommt in dieser Form so schnell vermutlich nicht wieder. Wenn du dich für Kaffee interessierst und mal wissen willst, was Fermentation wirklich mit deiner Tasse macht — das ist der Moment.

Du kannst live mitmachen oder die Kaffees in deinem eigenen Tempo verkosten.

Empfehlung

Als Cupping verkosten. Kein Espresso, kein kompliziertes Brew-Setup — lass die Kaffees für sich sprechen. Gleiche Menge, gleiches Wasser, gleiche Temperatur, gleicher Timer für alle vier. Nur so wird’s fair.

Was du brauchst: eine Waage, vier gleiche Tassen (250–300 ml), einen Wasserkocher, einen Löffel pro Person.

Wenn du keinen Spoon oder Cupping-Bowls hast, bieten wir dir eine limitierte Tasters-Edition an (4 Bowls - Ein Cupping-Spoon).

Viel Spaß beim Cuppen!